Läuft im Browser · kein Upload

Bild-Tools

HEIC in JPG umwandeln

Kurzantwort

Wandelt HEIC-Fotos vom iPhone in JPG um, damit du sie unter Windows öffnen, in Formulare hochladen und an jeden verschicken kannst. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, deine Fotos verlassen das Gerät nicht.

Aktualisiert am

HEIC zu JPG

  • Lokal im Browser

    Dein Browser wandelt die Dateien selbst um.

  • Kein Upload

    Deine Dateien bleiben auf deinem Gerät.

  • Ohne Anmeldung

    Du brauchst kein Konto und keine E-Mail-Adresse.

  • Keine Cookies

    Darum gibt es hier auch kein Cookie-Banner.

In 4 Schritten

So funktioniert es

  1. Hol die HEIC-Fotos auf deinen Rechner, zum Beispiel aus deinem Cloud-Speicher, als Mailanhang oder über einen Mac.

  2. Lass die Qualität auf 85 oder stell sie höher, wenn die Fotos ins Fotolabor gehen.

  3. Zieh die .heic-Dateien in das Feld. Über „Dateien auswählen“ markierst du im Dialog mit Strg+A bzw. Cmd+A alle Fotos eines Ordners.

  4. Lade jedes JPG einzeln herunter oder hol dir alle zusammen als ZIP.

Hintergrund

Mehr erfahren

Warum das iPhone HEIC speichert

Seit iOS 11 speichert das iPhone Fotos im Format HEIC, wenn unter „Formate“ die Einstellung „High Efficiency“ aktiv ist. Das ist die Voreinstellung. HEIC steckt die Bilddaten in einen HEIF-Container und komprimiert sie mit HEVC, dem Verfahren aus der Videotechnik. Ein Foto belegt so deutlich weniger Speicher als ein JPG in ähnlicher Qualität.

Auf dem iPhone, dem iPad und dem Mac merkst du davon nichts. Ärger gibt es erst, wenn die Fotos die Apple-Geräte verlassen. Dann landet auf dem Rechner, im Mailanhang oder im Upload-Feld eine Datei, mit der das Gegenüber nichts anfangen kann.

Wo HEIC-Fotos hängen bleiben

  • Du hast die Urlaubsfotos am Mac auf einen USB-Stick kopiert, und der Windows-Laptop zeigt statt der Fotos eine Fehlermeldung.
  • Das Bewerbungsportal oder das Formular der Stadtverwaltung nimmt das Foto nur als JPG oder PNG an.
  • Die Online-Druckerei für Fotoabzüge lehnt die .heic-Dateien beim Hochladen ab.
  • Die Großeltern bekommen die Familienfotos per Mail und sehen auf ihrem älteren PC nur ein leeres Symbol.
  • Du willst die Fotos von der Baustelle in einen Bericht einfügen, und das Textprogramm kennt das Format nicht.

In all diesen Fällen hilft ein JPG. Das Format ist über 30 Jahre alt, und jedes Gerät, jedes Programm und jedes Formular kommt damit zurecht.

Was beim Umwandeln passiert

Das iPhone speichert ein hochkant gehaltenes Foto oft quer und vermerkt nur, dass es gedreht angezeigt werden soll. Manche Programme übersehen diesen Vermerk, und das Bild liegt auf der Seite. Das Tool wendet die Drehung direkt auf die Pixel an. Dein JPG steht deshalb überall richtig herum.

Die Farben rechnet das Tool aus Display P3, dem größeren Farbraum des iPhones, in sRGB um. Sehr kräftige Töne, etwa ein leuchtendes Rot im Sonnenuntergang, wirken dabei minimal weniger satt. Alles andere bleibt, wie du es vom iPhone kennst.

Ortsangaben, Aufnahmezeit und Kameramodell schreibt das Tool nicht ins JPG. Für Fotos, die du teilen willst, ist das meist ein Vorteil, weil niemand aus der Datei ablesen kann, wo sie entstanden sind. Brauchst du die Daten, heb die HEIC-Originale auf.

Neuere iPhones speichern zu manchen Fotos zusätzliche HDR-Helligkeitsinformationen. Die übernimmt das Tool nicht. Du bekommst das Foto so, wie es ein normaler Bildschirm zeigt.

Formate und Grenzen

Gut zu wissen

  • Diese Seite macht aus HEIC und HEIF immer ein JPG. Bilder im Format JPG, PNG oder WebP wandelt sie ebenfalls in JPG um.
  • Safari ab Version 17 und alle Browser auf iPhone und iPad ab iOS 17 öffnen HEIC selbst. Andere Browser laden beim ersten HEIC-Foto einmal einen Decoder von unserer Website nach. Deine Fotos schickt der Browser dabei nicht mit.
  • Hochkant aufgenommene Fotos stehen im JPG richtig herum, weil das Tool die gespeicherte Drehung anwendet.
  • Das iPhone speichert Farben im Farbraum Display P3. Das Tool rechnet sie in sRGB um, damit sie auf jedem Bildschirm stimmen.
  • Aufnahmeort, Aufnahmezeit und Kameradaten aus dem HEIC landen nicht im JPG.
  • Von einem Live Photo wandelt das Tool das Foto um. Die zugehörige Videodatei (.mov) nimmt es nicht an. HEIC-Dateien mit einer ganzen Bildfolge lehnt es mit einem Hinweis ab.
  • Ein Bild darf bis zu 50 Megapixel haben, auf iPhone und iPad bis zu 16 Megapixel. Größere Bilder lehnt das Tool mit einem Hinweis ab.
  • Alle fertigen Bilder zusammen dürfen bis zu 512 MB groß sein, auf iPhone und iPad bis zu 192 MB. Diese Grenze gilt auch für das ZIP.

FAQ

Häufige Fragen

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns

Warum kann ich HEIC-Fotos unter Windows nicht öffnen?

Viele Windows-Programme können HEIC nicht lesen. Die Fotos-App braucht dafür zusätzliche Erweiterungen aus dem Microsoft Store. Als JPG öffnet jedes Programm das Foto ohne weitere Software.

Wie stelle ich mein iPhone auf JPG um?

Unter Einstellungen › Kamera › Formate wählst du „Maximale Kompatibilität“. Dann speichert das iPhone neue Fotos als JPG, die alten bleiben HEIC. Für das Kopieren per Kabel auf einen PC gibt es unter Einstellungen › Fotos die Option „Auf Mac oder PC übertragen“. Steht dort „Originale behalten“, kommen HEIC-Dateien an. Mit „Automatisch“ (Voreinstellung) wandelt das iPhone beim Kopieren per Kabel selbst um.

Warum ist das JPG größer als das HEIC?

HEIC nutzt die Kompression des Videoformats HEVC und braucht für dieselbe Bildqualität weniger Platz als JPG. Die JPGs werden deshalb größer. Ist dir die Dateigröße wichtig, zieh den Qualitätsregler vor dem Umwandeln etwas nach links.

Werden meine Fotos dabei hochgeladen?

Nein. Dein Browser liest die Fotos und schreibt die JPGs auf deinem Gerät. Von unserer Website holt er höchstens den Decoder für HEIC, deine Bilder bleiben bei dir.

Warum lehnt das Tool mein Foto auf dem iPhone ab?

Ab dem iPhone 15 haben Fotos der Hauptkamera schon in der Standardeinstellung 24 Megapixel. Auf dem iPhone selbst nimmt das Tool aber nur Bilder bis 16 Megapixel an, weil Safari dort wenig Speicher für Bilder freigibt. Wandle solche Fotos am Computer um. Dort gehen bis zu 50 Megapixel, also auch Aufnahmen im 48-Megapixel-Modus.